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Allgemein- und Viszeralchirurgie


Chefarzt Dr. med. Andreas Limberger
Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Viszeralchirurgie,
Notfallmedizin, Medizinische Informatik

Sprechstunden der Allgemein- und Viszeralchirurgie

Dienstag von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr,
Donnerstag 13:00 bis 15:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Anmeldung im Sekretariat unter: Tel. 08252 94-220

email: chirurgie@kkh-sob.de

 

 


Unsere chirurgische Abteilung hat 53 Betten, einen Teil davon auf der interdisziplinären Intensivstation. Die chirurgische Abteilung wird im Kollegialsystem durch CA Dr. Paul Haupt und CA Dr. Andreas Limberger geführt und ist in die Bereiche Allgemein-, und  Viszeralchirurgie sowie Unfallchirugie und orthopädische Chirurgie aufgeteilt. Dadurch können wir unseren Patienten spezielle innovative Behandlungsmethoden anbieten. Das ärztliche Team der chirurgischen Abteilung besteht aus den 2 Chefärzten, 3 Oberärzten und 9 Assistenzärzten.

Die Chefärzte besitzen die  Weiterbildungsermächtigung für Chirurgie nach der WBO 2004: 2 Jahre Basischirurgie, 2 Jahre Orthopädie und Unfallchirurgie, 2 Jahre Viszeralchirurgie (18 Monate WBO 1993). Die Oberärzte und Assistenzärzte können aktiv an der  zusätzlich honorierten Notarzttätigkeit teilnehmen.

Beide chirurgischen Fachbereiche führen in einer modern eingerichteten Ambulanz sowohl vor als auch nach der stationären Behandlung ambulante Untersuchungen durch. So gelingt es, die stationäre Verweildauer unserer Patienten zu verkürzen und für einen problemlosen Übergang von der stationären in die ambulante Pflege zu sorgen.

Im Bereich der der Allgemein- und Viszeralchirurgie wurde unter der Leitung von CA Dr. Andreas Limberger ein Hernienzentrum aufgebaut. Dabei steht die individuelle Versorgung der verschiedenen Leisten– und Narbenbrüche im Mittelpunkt. Es werden laparoskopische (Schlüssellochmethode) und offene Techniken mit und ohne Netzimplantation unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Patienten angewandt. Sämtliche Verfahren der Anästhesie stehen hierfür zur Verfügung.
Da heute die Krankenkassen die ambulante Versorgung von Leistenbrüchen fordern, aber den Wunsch der Patienten nach einer, wenn auch kurzen, stationären Behandlung nicht berücksichtigen, wird im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen eine Hotelleistung für 45 € angeboten. Die Hotelleistung ist grundsätzlich bei jeder ambulanten Operation wählbar und beinhaltet ein Abendessen, die Übernachtung und das Frühstück. Sie werden nach der Operation wie, ambulant üblich, ärztlich und pflegerisch behandelt und können dann aber im Anschluss im Krankenhaus übernachten und werden bis zu Ihrer Entlassung verpflegt. In Ihre häusliche Umgebung können Sie dann im Laufe des Vormittags, nach einer Abschlussuntersuchung, entlassen werden.
Das operative Spektrum im Bereich der Allgemein- und Viszeralchirurgie setzt sich wie folgt zusammen:
 
  • Operative Versorgung von Leisten-,Narben- und Nabelbrüchen
    • Individuelle Operationsplanung nach Ihren Bedürfnissen
    • Es werden offene und laparoskopische (Schlüssellochmethose) Operationsmethoden angeboten
      • TEPP
      • TAPP
      • Lichtenstein
      • Shouldice
  • Adipositaschirurgie
    • Spezielle operative Verfahren bei krankhaftem Übergewicht
    • Implantation von Magenbändern,
    • Magenverkleinerung (Schlauchmagenbildung)
    • Anlegen eines Magenbypass
    • Operationen bei metabolischem Syndrom
    • Die Operationen werden laparoskopisch (Schlüssellochmethode) durchgeführt
  •  Behandlung von Durchblutungsstörungen der Beine, periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
    • Interventionelle Behandlung von Engstellen und Verschlüssen im Bereich der Becken- und Beinarterien
    • Behandlung chronischer Wunden bei pAVK oder auch diabetischem Fußsyndrom
    • durch operative Verfahren
    • durch interventionelle Verfahren (In geeigneten Situationen Aufdehnung der Gefäße von innen), perkutane transluminale Angioplastie (PTA)
    • Hybridverfahren, Kombination von offener Operation und PTA
    • Im Hause können zur Diagnostik 3-dimensionale Kernspin- und CT-Untersuchungen durchgeführt werden
    • Die Therapieplanung erfolgt interdisziplinär
  • Schilddrüsenerkrankungen
    • Vergrößerung der Schilddrüse (Struma) mit oder ohne Knoten mit intraoperativer Messung der Stimmnervfunktion
    • Schilddrüsenentzündungen (Thyreoiditis)
    • intraoperatives Neuromonitoring (Kontrolle des Stimmnervens während der Operation)
       
  • Erkrankungen des oberen Gastrointestinaltraktes
    • Magengeschwüre (Ulcera)
    • Magenblutungen
    • Magentumore
    • Gallenblasenentfernungen bei Erkrankung der Gallenblase oder bei symptomatischen Gallensteinleiden
  • Erkrankungen des Dünndarm

    • Darmverschluss
    • Darminfarkt
    • chronisch entzündliche Darmerkrankung (M. Crohn)
  • Erkrankungen des Dick- und Mastdarmes

    • die Wurmfortsatzentzündung (im Volksmund: „Blinddarmentzündung“, Appendizitis) als chirurgische Ursache akuter Bauchschmerzen
    • Darmverschluss des Dickdarmes
    • Darmdurchbruch, z.B. nach Darmspiegelung, bei Divertikelkrankheit oder aber auch bei akutem Darmverschluss
    • Schwere entzündliche Darmerkrankungen durch Bakterien (Pseudomembranöse Kolitis), bei Divertikelkrankheit oder bei chronischen Entzündungen (M. Crohn, Colitis ulzerosa)
    • Akute Durchblutungsstörungen des Dickdarmes (ischämische Kolitis)
    • Dickdarmtumoren (meist bösartig, zweithäufigster Tumor in Deutschland; ca. 10% der bösartigen Tumore sind vererbt und betreffen vor allem junge Patienten)
       
  • Proktologie

    • Spezielle Hämorrhoidenoperation nach Longo (Hämorrhoidopexie)
    • Hämorrhoiden
    • Abszess/Fisteln
    • Fissuren
    • Feigwarzen
    • Bösartige Tumore 
  • Operative Behandlung von Abszessen
  • Operative Behandlung von Krampfadern (Varizen)
  • Probenentnahmen bei z. B. unklar veränderten Lymphknoten
  • Implantation von Portsystemen zur künstlichen Ernährung, Schmerztherapie oder Chemotherapie
  • Schrittmacherimplantationen 
     
  • Shuntchirurgie
    • Anlegen spezieller Gefäßverbindungen und Katheter, die für einen Anschluss an die Blutwäsche (künstliche Niere) notwendig sind.
    • Unser Ziel ist Ihre zeitnahe interdisziplinäre Versorgung bei Shuntproblemen. Sämtliche Verfahren der chirurgischen und interventionellen Shuntversorgung stehen am Kreiskrankenhaus Schrobenhausen zur Verfügung. Die Eingriffe können nach Wunsch des Patienten sowohl in Vollnarkose als auch in lokaler Betäubung durchgeführt werden.
  • ambulant können Krampfader- und Leistenbruchoperationen durchgeführt werden
 

 
Für die Operationen werden modernste Operationstechniken eingesetzt. Unser Ziel ist es, so minimal invasiv wie möglich zu arbeiten. Neue Operationssäle und Geräte ermöglichen Operationen sicherer, laparoskopisch und mit einem möglichst minimalen Blutverlust durchzuführen. Im Haus stehen dafür Ultraschallmesser und berührungsfreie Koagulationssysteme zur Verfügung. Diese Techniken können auch minimalinvasiv angewendet werden. Für Schilddrüsenoperationen ist ein Neuromonitoring für die intraoperative Stimmnervkontrolle vorhanden. Unsere Systeme sind für den Schwerlastbetrieb ausgelegt. Das gilt auch für den Computertomographen sowie für den Kernspintomographen.

Im Rahmen der modernen Patientenversorgung werden zunehmend die einzelnen Krankeitsbilder mit der entsprechenden Therapie im Hause "evidenz-basiert" in sogenannten klinischen Pfaden abgebildet. Standardisierte Vorgehensweisen führen zu einer Transparenz der Behandlung und zu einer hohen Patienten- und Ergebnissicherheit.

Patienten der Allgemein- und  Viszeralchirurgie können in der Ambulanz über das Sekretariat (Tel: 08252-94220) jederzeit auf Zuweisung aller niedergelassenen Kollegen vorgestellt werden.

 

Kontakt:

Chefarzt Dr. med. Andreas Limberger
Telefon: +49 (0)8252 94-220
Fax: +49(0)8252 94380

Copyright © Dr. Andreas Limberger
 

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